Stop Epa

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StopEPA-Kampagne
Herzlich willkommen auf der webseite der StopEPA-Kampagne.

Bis Ende 2007 sollten die Verträge über die zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und 78 Staaten in Afrika, der Karibik und im Pazifik (AKP) abgeschlossen sein. Unter erheblichem Druck der EU  haben 20 von 78 Staaten ein sog. Interimabkommen abgeschlossen. Die karibischen Staaten (15) haben ein umfassendes EPA unterzeichnet. Alle übrigen AKP-Länder (63) sollen nun in einer zweiten Verhandlungsrunde Freihandelsabkommen akzeptieren, die u.a. auch die Liberalisierung von Dienstleistungen umfasst.  Es ist zu befürchten, dass die geplanten EPAs (Economic Partnership Agreements) die Armut in Entwicklungsländern eher vertiefen als beseitigen werden.

Bisher haben sich 164 Netzwerke und Organisationen aus Afrika, der Karibik, dem Pazifik (AKP) und der EU der internationalen StopEPA-Kampagne angeschlossen. Die Kampagne folgt einer Initiative des Africa Trade Network, das EPAs in ihrer gegenwärtigen Form ablehnt und sich für wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Alternativen einsetzt.

 

Gegenwaertig setzt die EU-Kommission die AKP-Staaten erneut unter Druck. Sie möchte die Länder, die Interim-Abkommen abgeschlossen haben, dazu bewegen, diese bis Ende diesen Jahres verbindlich zu unterzeichnen und in ihren Parlamenten zu ratifizieren - obwohl viele Länder nach wie vor mit der EU über kontroverse Punkte diskutieren und in Verhandlungen stehen. Die im EU-Parlament befassten Ausschüsse ( Entwicklung, Internationaler Handel) lehnen die Initiativer der EU-Kommission ab bzw. unterstützen eine Verlängerung der Frist. Eine endgültige Abstimmung hierüber erfolgt voraussichtlich im September 2012.

briefing von Traidcraft (engl.) hierzu. (Juni 2012) Brief an den Ausschuss für Internationalen Handel (EU-Parlament) (Juni 2012), Brief der deutschen StopEPA-Kampagne an Minister Niebel (März 2012). Brief, der europäischen StopEPA-Kampagne an EU-Abgeordnete (Januar 2012). Stellungnahme der AKP-Minister (Dezember 2012).

 

Materialien, aktuelle Pressemitteilungen und alle Ausgaben des E-Mail-Newsletter finden Sie unter Materialien.

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Bereits seit April 2009 läuft die Unterschriftenaktion "Eine Frage globaler Verantwortung". Sie soll bei Ratifizierung der EPAs im Bundestag übergeben werden.  Download  Unterschriftenaktion "Eine Frage globaler Verantwortung".  Hier finden Sie Antworten auf bisher gängige Argumente Deutscher Bundestagsabgeordneter.
 

Überblick über strittige Themen in den bisherigen Interim-Abkommen.
 

Folgende Organisationen unterstützen die Kampagne:

ATTAC  FIAN  KASA  KOSA  Koordinierungskreis Mosambik e.V.

netzwerk-afrika-deutschland  terre des hommes  tanzania-network  WEED  Welthaus Bielefeld

  Oxfam Deutschland      Germanwatch  issa bonn  medico international
 
    Pazifik Netzwerk   SODI     misereor     eed

                  power-shift

 

KOSA
August-Bebel-Str. 62
33602 Bielefeld
Tel.: 0521-9864851/52
Fax: 0521-63789
E-Mail:
post@stopepa.de



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©2005 KOSA -=- zuletzt aktualisiert am 21. Juni 2012