Stop Epa

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Über die Kampagne

Stop Epa"STOP EPAs": Stoppt EU-AKP-Freihandelsabkommen!

Bisher haben sich 164 Netzwerke und Organisationen der internationalen Stop EPA-Kampagne angeschlossen, welche die jetzt zwischen der EU und 77 Staaten aus Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum verhandelten "Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" (Epas) in ihrer gegenwärtigen Form ablehnen. Zur Begründung heißt es dazu in einer Erklärung der Netzwerke und Organisationen, welche die Kampagne im April 2004 in Brüssel auf Initiative des Africa Trade Network auf den Weg gebracht haben: "Epas sind vorrangig von den Interessen der großen Konzerne in der EU und einer kleinen Wirtschaftselite in den AKP-Ländern bestimmt. Die EU hat bei diesen Freihandelsabkommen nur zu gewinnen und nichts zu verlieren; die große Mehrheit kleiner Produzenten in den AKP-Ländern aber hat alles zu verlieren und wenig zu gewinnen."

Die StopEpa-Kampagne setzt sich zum Ziel, eine kritische Öffentlichkeit für die zu erwartenden schädlichen Auswirkungen der geplanten regionalen Freihandelsabkommen zu Lasten der strukturschwachen AKP-Gruppe herzustellen (u.a. ungleiche Anpassungskosten, Zerstörung sensibler Entwicklungssektoren durch ungeschützte und vorschnelle Liberalisierung, Unterminierung der bisherigen Ansätze regionaler Integration), über den Druck auf nationale Parlamente und Regierungen den von der EU-Kommission erzeugten Zeitdruck zu entschleunigen und Alternativen zu Epas ins Spiel zu bringen, die den Entwicklungsbedürfnissen der betroffenen Länder gerecht werden.

Die Kampagne wurde am 15. Oktober 2004 auf dem Europäischen Sozialforum in London öffentlich lanciert und wird auf dem African Social Forum vom 14.-15. Dezember 2004 in Lusaka einer breiteren n Öffentlichkeit in Afrika vorgestellt. Die treibenden Kräfte der internationalen Stop Epa-Kampagne sind die im African Trade Network zusammengeschlossenen afrikanischen Netzwerke Third World Forum Africa in Dakar, SEATINI (Southern & Eastern African Trade, Informations & and Negotiations Institute), MWENGO und ZIMCODD in Harare, sowie das Economic Justice Network der FOCCISA (Fellowship of Councils of Churches in Southern Africa) mit Sitz in Kapstadt. Die Kampagne rangiert unter den Top-Themen der englischen Trade Justice Kampagne und wird dort von Christian Aid, Action Aid, Traidcraft, World Development Movement, Oxfam und ACTSA (Action on Southern Africa) getragen.

In Deutschland waren zu Beginn Organisationen, die schwerpunktmäßig zum Cotonou Abkommen arbeiten, wie WEED, KOSA und KASA, in der Kampagne aktiv. Der von diesen Organisationen am 17. Dezember 2004 in Bonn veranstaltete Studientag "STOPPT EPAs - Warum regionale Freihandelsabkommen der EU für die Entwicklung in AKP-Regionen nicht akzeptabel sind" warb für eine breitere Trägerschaft auch innerhalb Deutschlands und der deutschen Welthandelskampagne.

Die europäische Kampagne ist unter  www.epawatch.eu erreichbar.


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©2005 KOSA -=- zuletzt aktualisiert am 25. September 2009